• Gerald Hüther über Momente gelingender Beziehungen (Eine neue Beziehungskultur, um die Welt zu verändern)

    Gerald Hüther beschreibt, was Momente gelingender Beziehungen in Familie, Schule und Gesellschaft bewirken können, wie wir sie schaffen, aber auch, welche Hindernisse sich ihnen entgegenstellen. In einer neuen Beziehungskultur liegt die Möglichkeit, die Welt zu verändern.

    Ich will von dir lernen

    Unlängst schrieb ich von Dankbarkeit: Ich bin dankbar für die Begegnungen, die mir meine Arbeit ermöglicht; für die Menschen, denen ich zuhören und von denen ich lernen darf. Solch bleibende Eindrücke, Worte und Impulse, die widerhallen und tatsächlich das Potenzial haben, meine Gedanken über mich, meine Familie und die Umwelt nachhaltig zu verändern.

    Im Austausch mit dir, meiner LeserIn, zudem zu erfahren, dass dies auch für dich gilt, dass auch du tief berührt wirst, ist ein großes Geschenk, das ich in Ehren halte.

    Entsprechend groß war meine Freude, einen der bedeutendsten Hirnforscher Deutschlands, Prof. DDr. Gerald Hüther, zum Gespräch zu treffen. Ihm zuzuhören war eine Wohltat für Geist und Seele.

    „Wenn ich als Mutter verstanden hätte, dass das Wichtigste, das mein Kind mit auf die Welt gebracht hat, nicht Wissen oder Erkenntnis ist, sondern seine Freude am eigenen Entdecken, am eigenen und gemeinsamen Gestalten, dann weiß ich, dass ich alles darf, was ich aus meiner Liebe heraus mit diesem Kind machen möchte. Aber eines darf ich nicht: Ich darf nichts tun, was diese Freude in dem Kind unterdrückt.“ – Gerald Hüther

    Prof. Dr. Gerald Hüther über Momente gelingender Beziehungen

    Ich möchte dir ja gern eine schriftliche Zusammenfassung geben, aber das kann ich nicht. Zu intensiv war diese Begegnung, zu vielseitig und komplex die Themen. Es geht um uns als Individuen, als Eltern, es geht um unsere Kinder, die Gesellschaft heute und in der Zukunft. Es geht ums Hirn, um Bildung, vermeintliches Wissen und bedingungslose Liebe.

    Wenn ein Kind zum Objekt gemacht wird, muss es, um das zu überleben, sein eigenes Bedürfnis, Gestalter sein zu wollen, unterdrücken. 

    Wenn du diesen Blog öfter liest dann weißt du, dass ich die Lebenszeit, die LeserInnen mir schenken, nicht für selbstverständlich halte.

    Sie ist für mich das Wertvollste, das wir alle zu geben haben.

    Das Gespräch mit Herrn Dr. Gerald Hüther dauert eine wertvolle Stunde. Glaube mir, wenn ich sage: Diese Stunde ist weise investiert.

    Ich wünsche dir neue Erkenntnisse, bunte Gedanken und tiefe Einsichten.

    So oft schrie alles in mir: „Ja!“ Du wirst sehen, dass seine Worte mich nicht kalt ließen – im Gegenteil. Ich trage sie auch heute noch in mir.

    Mehr noch: Einiges davon bestimmt heute maßgeblich mein Denken und meine Haltung mir selbst und meinen Mitmenschen gegenüber.

    Ich bin dankbar für diese bereichernde Erfahrung, diese prägende Begegnung mit einem Mann, dessen Gedanken – würde die ganze Welt sie hören, verstehen und leben – ein besseres Morgen für uns alle bedeuten können.

    Der Würdekompass

    Der Würdekompass ist eine Initiative zur Stärkung des Empfindens, der Vorstellung und des Bewusstseins menschlicher Würde. Nicht in der Theorie, sondern im täglichen Zusammenleben.

    „Kein Mensch kann die in ihm angelegten Potentiale entfalten, wenn er in seiner Würde von anderen verletzt wird oder er gar selbst seine eigene Würde verletzt.“ – Gerald Hüther

    Aktuell kannst du das Bekenntnis, von dem Gerald Hüther im Video spricht, auf der Würdekompass-Homepage unterzeichnen. Auch, wenn du dich aktiv einbringen und mitgestalten möchtest, bist du dort an der richtigen Adresse. Ich empfehle dir außerdem, die Webseite der Akademie für Potenzialentfaltung zu besuchen.


    Ich hoffe, das Gespräch hat dich auf eine für dich wertvolle Weise berührt und freue mich auf deine Gedanken dazu.

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